Meine Empfehlungen für die Yogahosen-Auswahl

Ich praktiziere seit langem und unglaublich gern Yin-Yoga. Diese Art des Yogas fasziniert mich und ich liebe es mich direkt danach unglaublich erholt und beweglich zu fühlen. Die Nachwirkungen bis in den nächsten Tag hinein beleben mich und lasse mich immer wieder die Yoga-Matte zuhause ausrollen.

Ein kurzer Einblick in meinen Lieblingsyogastil von einer deutschen Lehrerin könnt ihr euch im Video links ansehen. Bei ihr sieht es natürlich viel hübscher aus als bei mir, aber darauf kommt es ja gar nicht an. Und mit der richtigen Yogahose kann ich natürlich auch vieles im Bereich Optik wieder gut machen und „kaschieren“ ;).

Als ich mit Yoga anfing, tat ich das gemeinsam mit einer Freundin. Es war ein Selbstversuch sozusagen. Ein Selbstversuch waren auch unsere Klamotten – meine Freundin eine enganliegende Leggins, sehr körperbetont, ich in der weiten Jogginghose. Im Yoga-Studio fielen wir dann nicht unbedingt wegen unserer Klamotten auf, die anderen Yogis und Yoginis zeigten eine breite Palette an unterschiedlichen Yogahosen. Eher zogen unser Geächze und Gestöhne wegen der ungewohnten Übungen und wegen des langen, ruhigen Verharrens in den Asanas alle Augen auf uns.

Die Auswahl der Klamotten, die während der Yoga-Stunde zur Schau präsentiert wurden, war enorm. Aber leider war die Auswahl der Yogahose nicht immer stimmig zum Auftreten und Aussehen der Person. Da waren schüchterne Damen in enganliegenden 80-er-Jahre-Leggins in krassen Mustern und Neonfarben, aber auch hübsche Mädchen in weiten, unförmigen und ausgebeulten Jogginghosen. Ihre Figur darunter konnte man nur erahnen – was manchmal gut sein mag, aber nicht unbedingt sein muss.

Damit eure ersten und auch alle weiteren Yoga-Sessions nicht zum modischen Desaster werden, hier ein paar Empfehlungen aus meinen Erfahrungen zur perfekten Yogahose  – unter Berücksichtigung des persönlichen Geschmacks eines jeden Einzelnen gerne auch als Kaufempfehlungen zu werten.

Meine wärmste Empfehlung: die Wickelhose – im wahrsten Sinne des Wortes!

Ich persönlich kann wärmstens – und dies im wahrsten Sinne des Wortes – die Wickelhose empfehlen. Mir fehlen leider (oder gottseidank, je nachdem wie man es interpretiert) die wärmenden Fettdepots und so friere ich eigentlich ständig – manchmal sogar an einem schattigen Plätzchen im Sommer. Deshalb ist für mich die Wickelhose einfach ideal.

Mit dem breiten Krempel am Bauch kann ich jederzeit einen schicken Bund wickeln, der mit einem engen Top die Hose richtig fesch aussehen lässt. Oder ich stülpe den Umschlag der Wickelhose ganz aus und habe damit einen warmen Bauch und warme Nieren. Das ist vor allem angenehm, wenn man während der Session geschwitzt hat und seine empfindlichen Nieren vor einer Erkältung schützen will.

Hier findest du mehr Infos über die Wickelhose.

Achtung bei modischen Yogahosen: unbedingt auf die Qualität des Stoffes achten!


Modische, schicke Yogahosen gibt es in allen Formen, Farben, Schnitten, Designs und Stoffen. Hier kann ich nur raten: Achtet bei all dem modischen Schnick-Schnack und hübschen Details unbedingt auf die Qualität der Stoffe. Manch modische Yogahose sieht zwar unglaublich toll aus, der Stoff ist allerdings von minderer Qualität und rasch werden euch dann aufgeplatzte und sich lösende Nähte überraschen. Nicht selten ist auch schon mal eine Naht bei einer großen Bewegung komplett aufgerissen. Ich weiß, wovon ich rede!

Junggebliebene Yogis und Yoginis

Wer trotz fortgeschrittenen Alters noch Yoga machen möchte, muss keine Abstriche in Bezug auf Mode machen. Auch als älteres Semester oder Ewig-Junggebliebener kann man mit der den eigenen Ansprüchen entsprechenden Yogahose (siehe Checkliste) noch lange beim Yoga fit bleiben und sich fit halten. Weil aber trotzdem auch die Zeichen der Zeit an den meisten Yoga-Ausübenden nagen, rate ich dazu, nicht auf allzu modische Exemplare zurückzugreifen, sondern eher klassisch geschnittene Modelle zu wählen. Wer sich durch extrem hippe und Klamotten jung und modisch zeigen will, greift meist völlig daneben und bewirkt das Gegenteil. Weniger ist oft mehr!

Für die Fashionistas unter den Yoginis

Jung und sexy und das Leben genießen – und das beim Yoga natürlich auch! So manche interessanten Begegnungen sollen sich vor dem Yogastudio oder während der Yogastunde schon ergeben haben. Und wer möchte da nicht in den denkbar besten und aussagekräftigsten Klamotten auftreten? Mit Reizen soll man nicht geizen – warum also beim Yoga? Hübsche, junge Mädchen mit Modellmaßen greifen bitte gerne zu enganliegenden Leggins mit schicken Stickereien am Hintern oder hippen Mustern. Hauptsache: Auffallen!

Kaschieren: nicht mehr als unbedingt nötig!

Wer sich mit ein paar Zentimeter über den Modelmaßen abgeben muss, findet genauso modische Exemplare unter den Yogahosen. Deshalb keine Angst vor Mode, wenn mal etwas rundlicher ausgefallen ist. Wer schöne lange Beine hat, soll diese auch mit engen Tights präsentieren. Wer diese aber nicht hat und sich über seinen kleinen Bauch ärgert, trägt einfach eine Wickelhose und kaschiert so geschickt mit dem breiten Umschlag der Hose den Bauch. Wer mit seinen Oberschenkeln nicht zufrieden ist, wählt eine Wickel- oder klassisch geschnittene, gerade Yogahose und trägt dazu ein enges Top. Man kann ja schließlich andere Vorteile ins beste Licht rücken! Wichtig ist: Dezent kaschieren, was kaschiert werden muss, nicht mehr und nicht weniger!