Was macht eine gute Yogahose aus?

yogahose nach yogatyp

Der Yoga-Boom der vergangenen Jahre hat uns auch eine neue Vielfalt an Yogamode beschert. Die Yogahose ist beim Yoga der wichtigste Ausrüstungsgegenstand, das wichtigste Accessoire und gleichzeitig ein optischer Hingucker. Dabei spielt es leider keine Rolle, ob dieser Hingucker positives Entzücken oder negative Blicke nach sich zieht. Die Yogahose ist immer auffällig.

Warum ist die Yogahose so wichtig?

Die Yogahose ist deswegen der wichtigste Ausrüstungsgegenstand, weil wir im Grunde nichts Anderes mit besonderen Eigenschaften brauchen. In einer weichen Wiese braucht man nicht einmal eine Jacke. An das Oberteil werden nicht so viele Ansprüche durch die Bewegungen gestellt. Im Grunde genügt hier ein einfaches T-Shirt und man kann dem Yoga-Spirit in vollen Zügen ausleben. Bei der Hose kann es dagegen schnell zu Einschränkungen kommen, weil man manche Asanas gar nicht richtig ausführen kann.

Welche Eigenschaften sind bei einer Yogahose am wichtigsten?

Damit du beim Yoga mit deiner Yogahose vollends zufrieden bist, musst du jedoch mehr als nur die Beweglichkeit beachten. Sie ist zwar elemtar wichtig, aber noch nicht alles. Ich möchte dir hier einmal die wichtigsten Eigenschaften auflisten, die du beim Kauf beachten solltest:

Kannst du die Asanas korrekt ausführen?

  • Achte auf Sitz und Größe: Nur wenn die Yogahose angenehm an deinem Körper sitzt, wirst auch du dich entspannen können. Und ganz ehrlich: Neben den positiven Eigenschaften des Yogas rund um Beweglichkeit und Muskelaufbau ist Entspannung eines der Hauptziele der meisten Yoginis und Yogis. Hast du jedoch Angst, deine neue Yogapants schnürt dich ein, passiert meistens vieles, entspannen wirst du dich nicht. Du wirst eher darum besorgt sein, ob der Bund eine hässliche Bauchfalte macht oder du wirst die ganze Zeit an dir und der Hose „herumzupfen“, weil sie sich schlicht unangenehm anfühlt. Im schlimmsten Fall hast du sogar Angst, die Hose könnte zu klein sein und bei der ein oder anderen Asana irgendwo aufreißen. Das sind sicher nicht die Gedanken, bei denen du dich entspannen kannst.
  • Achte auf Bewegungsfreiheit: Eine Yogahose sollte nicht nur im Stehen und beim normalen Sitzen gut passen. Du brauchst auch ein hohes Maß an Bewegungsfreiheit. Daher: Achte beim Einkauf auf die richtige Größe – auch bei weiten Hosen. Das Gute, wenn du im Internet shopst: Niemand bekommt es mit, wenn du dir eine Konfektionsgröße bestellst, die vielleicht nicht gerade „in“ ist und vielleicht die ein oder andere Problemzone offenbart. Jedenfalls solltest du dann beim Anprobieren darauf achten, ob die Hose dir auch genügend Bewegungsfreiheit in exponierten Positionen gibt. Das ist dann der Fall, wenn du eine Asana zu Hause ausprobierst und du nicht das Gefühl hast, dass du eigentlich ein bisschen weiter in die Dehnung könntest, dich aber der Stoff daran hindert.

 

Wird dir damit nicht zu warm oder zu kalt?

  • Achte auf das Material: Hier musst du bedenken, welchen Yogastil du praktizierst und welche Jahreszeit wir haben. Besuchst du grundsätzlich nur Hot-Yoga-Stunden, dann brauchst du keine dicke Wickelhose mit extra Verstärkung am Bund, damit dir auf den Nieren sicher nicht kalt wird. Du wirst eher froh sein, wenn du nicht zu sehr schwitzt und das Material eher aus Funktionswäsche besteht und schweißabsorbierend und atmungsaktiv ist. Auch im Sommer ist es in vielen Yogastudios (viele sind nicht klimatisiert) sehr warm. Da brauchst du auch nicht unbedingt die dicke Wickelhose. Ist dir dagegen schon bei „normalen Temperaturen“ leicht kalt und du pflegst eine weniger schweißtreibende Yogaart, dann solltest du auch darauf achten, dass z. B. deine empfindlichen Nieren geschützt sind und du dich auch wirklich wohl fühlst. Ähnlich wie bei den Nachteilen der Passform kannst du dich nicht entspannen, wenn du beim Yoga frierst.

Hast du dir den Bund genau angesehen?

  • Achte auf Form und Elastizität: Der Bund einer Yogahose ist für die Auswahl von entscheidender Bedeutung. Denn er bestimmt maßgeblich wie sie sitzt. Er darf nicht zwicken oder einengen, denn das fühlt sich unangenehm an und behindert dich bei deiner Konzentration auf Atmung, Entspannung etc. Er sollte aber auch nicht zu weit sein, sodass du dauernd Angst haben musst, dass dir die Hose hinunterrutscht. Bei den meisten Yogahosen guter Qualität setzen die Hersteller daher auf einen elastischen Umschlagsbund. Dieser sollte sich weich anfühlen und die nötigen Halteigenschaften mitbringen.

Ist die Hose pflegeleicht und langlebig?

  • Achte auf Qualität und Pflegeangaben: Wahrscheinlich willst du deine Yogahose mehr als nur 1x tragen, ohne dass sie am Bund ausleiert, in der Praxis oder im Trockner ihre Form verliert. Daher solltest du auf Material, Verarbeitungsqualität und die Pflegeangaben achten. Angaben zu Material und Pflege findest du in seriösen Online-Shops wie Amazon zu genüge. Bei der Verarbeitungsqualität kannst du dich super an den Bewertungen orientieren. Handelt es sich bei deiner Auswahl um ein neues Produkt und es gibt noch keine Bewertungen, dann kannst du dich an anderen Bewertungen für die gleiche Marke orientieren.

Gefällt dir die neue Yogahose auch?

  • Das Herz muss dabei sein: Unter uns – ich verstehe es, wenn du eine Yogahose nicht kaufst, obwohl sie die vernünftigste Entscheidung wäre. Wenn du ausgefallene Schnitte liebst, sie dir aber bei anderen Kriterien wie z. B. bei der Temperatur nicht das bietest, was du dir vorstellst, solltest du sie trotzdem nicht kaufen. Denn wir oft, wirst du dich ins Studio trauen, wenn du dich in deiner Hose ständig unwohl fühlst, weil du meinst, dass sie nicht gut aussieht? Vermutich wirst du es bald lassen… Also kaufe dir auf jeden Fall eine Yogahose die dir gefällt. Alleine auf Amazon gibt es so viele Hunderte und Tausende zur Auswahl, dass du sicher fündig wirst. Dass sie dir gefällt, wird maßgeblich mitbestimmen, wie oft du die Praxis pflegst und wie gut dir Yoga gefällt.

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